Concerti Grossi op.6
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Händels Concerti Grossi beinhalten einige der erlesensten Orchesterwerke des 18. Jahrhunderts. Die Serie Opus 6 ist reich an Vielfalt, Klangfarben und tänzerischen Rhythmen – polnische und ländliche Tänze, mit höfischem und lebhaftem Charakter sowie mit Anleihen, die Händel in zu damaliger Zeit üblicher Manier bei eigenen Werken, aber auch bei Stücken anderen Komponisten machte. Die Kombination von großer Orchesterbesetzung und einer für den Stil des Concerto Grosso typischen solistischen Gruppe mit zwei Violinen und Cello verleiht den Werken sowohl Fülle als auch Intimität. Dem Hauptklangkörper aus Streichorchester und Continuo-Gruppe fügte Händel später die Oboenstimme hinzu, die Kevin Mallon auf dieser Aufnahme in die Concertos Nr. 1, 2, 5 und 6 integriert.
Wo die Oboen schweigen, werden Quer- oder Blockflöten ergänzt, und so entsteht ein besonders authentisches Klangerlebnis entsprechend der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts.