Cosi Fan Tutte
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Doris Dörries aufsehenerregende Mozart-Inszenierung Cosí fan tutte (Premiere anlässlich der Mozarttage im Mai 2001) stieß in Deutschland wie auch im Ausland auf großes Interesse. Die erfolgreiche Kino-Regisseurin (u.a. „Männer“, „Bin ich schön“) und Buch-Autorin zeigt mit dieser Arbeit eindrucksvoll, dass sie in Sachen Liebesverwirrungen und Spiel mit Gefühlen – alles auch Gegenstand der 210 Jahre alten Mozart-Oper – vom Fach ist.
Die erstmalig als Opernregisseurin wirkende Dörrie spielt in ihrer Version des Klassikers in unkonventioneller Weise mit Hippie-Chiffren und dem Flower-Power-Outfit der 70er Jahre. Das Erfolgsrezept ihrer Filme überträgt die Filmemacherin auf die Mozart-Oper an: Ihr Cosí fan tutte ist eine wendungsreiche Beziehungsgeschichte mit Partnertausch und Verwirrungen.
Die musikalische Leitung der Opernaufführung hat Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin. Solisten sind Dorothea Röschmann (Fiordiligi), Patricia Risley (Dorabella), Daniela Bruera (Despina), Hanno Müller-Brachmann (Guglielmo), Werner Güra (Ferrando) und Carlos Chausson (Don Alfonso).