Schottische Fantasie/Violinkonzert 1
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Guy Braunstein studierte bei Chaim Taub und Pinchas Zukerman. Er wirkte seit 2000 als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und wird 2013 von diesem Posten zurücktreten, um vermehrt als Solist, Kammermusiker und Dirigent aufzutreten. Als Solist war er Gast bei vielen führenden Orchestern, u.a. bei den Berliner Philharmonikern, beim Tonhalle-Orchester Zürich, beim Israel Philharmonic Orchestra und bei der Filharmonica della Scala Milano. Guy Braunstein musizierte z.B. mit Isaac Stern, Zubin Mehta, Yefim Bronfman, Maurizio Pollini, Lang Lang und Hélène Grimaud. Eine besonders enge Zusammenarbeit als Solist und Kammermusiker verbindet ihn mit Daniel Barenboim. Er spielt auf einer wertvollen Geige von Francesco Ruggeri (Cremona, 1679).
Die Werke des Protestanten Max Bruch, von dem man wegen seiner Komposition „Kol Nidrei“ dachte, er sei jüdischer Abstammung, wurden während des Nationalsozialismus als „entartet“ von den Programmplänen genommen und gerieten dadurch größtenteils in Vergessenheit.