Sinfonien 1-8
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Zwischen 1993 und 2002, den Jahren seiner Zeit als Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, setzte Lorin Maazel mit großen Komponistenzyklen programmatische Akzente. Nicht viele Dirigenten wagen sich an die konditionelle und intellektuelle Herausforderung einer komprimierten Konzertreihe durch das Schaffen eines Komponisten. Nachdem auf dem BR-KLASSIK-Label bereits die von Maazel 1999 aufgeführten Bruckner-Symphonien in einer Box mit großem Erfolg veröffentlicht wurden, liegt nun der zwei Jahre später entstandene komplette Schubert-Zyklus vor, der mit ebenso großer Begeisterung vom Münchner Publikum aufgenommen wurde.
Die acht zwischen den Jahren 1813 und 1825 entstandenen Sinfonien zeugen von der erstaunlichen Entwicklung Schubert, vom sich noch deutlich an Haydn und Mozart orientierenden 16-Jährigen hin zum Komponisten der „Großen Symphonie“ in C-Dur, die eine richtungweisende Bedeutung in der Gattungsgeschichte zwischen Beethoven, Bruckner und Mahler beansprucht.