Details 8 artikel
Image Wagner: Rienzi-Ouvertüre/Tannhäuser-Ouvertüre
Hans Rosbaud ist einer der vielen legendären Namen, die das Schallarchiv des SWR bereithält. Von 1948 an wurden die 14 Jahre bis zu Rosbauds frühem Tod 1962 zum Höhepunkt seiner Laufbahn. Rosbaud formte das später als SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg firmierende Ensemble und führte es von Beginn an auf europäischem Spitzenniveau. Gemeinhin als Fachmann für Neue Musik bekannt geworden, wird häufig übersehen, dass Hans Rosbaud sich intensiv auch der Pflege der klassischen und romantischen Musik widmete. SWR Classic widmet ihm deshalb nun eine ganze Reihe, die Rosbauds Interpretationen von den "Klassikern" des Repertoires zeigt. Den Auftakt macht eine ganz und gar atemberaubende Wagner-Platte, die auf höchst interessante Weise darlegt, wie Rosbaud mit seiner zutiefst analytischen, manchmal geradezu dekonstruktivistischen Musikauffassung Wagners schwelgerische Überwältigungsmusik anging.

14,95 € *
Image Mendelssohn: Ouvertüren/Ein Sommernachtstraum
In der äußerst spannenden Hans Rosbaud-Edition des SWR erscheinen hier weitere Überraschungen aus dem Archiv: So ist es nicht nur einmal mehr ganz erstaunlich, den Erzmodernen Rosbaud beim Dirigat von Musik der deutschen Romantik zu erleben, sondern es ist auch sehr spannend, wer dem Dirigenten hierbei zur Seite stand: Mit Robert Casadesus spielt hier einer der wichtigsten Pianisten des 20. Jahrhunderts Webers beim Publikum kaum bekanntes Konzertstück f-Moll, und mit Yvonne Loriod, der späteren Ehefrau Olivier Messiaens, ist eine Ikone der Musikavantgarde mit Mendelssohns Capriccio brillante zu hören. Was für spannende Entdeckungen!

14,95 € *
Image Bruckner: Sinfonien 2-9
Hans Rosbaud ist eine Legende unter den Dirigenten der Nachkriegsgeneration: Er gilt als der Vorzeigeinterpret der Nachkriegsmoderne, engagierte sich mit großem Eifer bei den Donaueschinger Musiktagen. Dabei geriet aus dem Blick, das Rosbaud uns auch ein großes Konvolut an Rundfunkeinspielungen der romantischen Komponisten hinterlassen hat. Sein (fast) vollständiger Bruckner-Zyklus ist dabei besonders interessant, denn Rosbaud liest Bruckner (ähnlich wie Mahler) als einen Vorkämpfer für die musikalische Moderne, der manches überwand und oft neue Standards setzte. Rosbaud, der moderne, interpretiert Bruckner, den modernen. Eine 8CD-Box, die ganz erstaunliche Einblicke zulässt, sowohl in das Werk Bruckners, als auch in den Interpretationsstil Hans Rosbauds.

39,95 € *
Image Haydn: Sinfonien/Konzerte
39,95 € *
Image Hans Rosbaud dirigiert Brahms
Neben Mozart (SWR19066CD) bildete auch das Schaffen von Johannes Brahms einen Schwerpunkt von Hans Rosbauds Tätigkeit. Er dirigierte alle vier Sinfonien, davon die erste und die dritte sogar zweimal, die beiden Serenaden und die beiden Klavierkonzerte. Die Aufnahmen der ersten Sinfonie entstanden 1955 und 1960, diejenige der Zweiten 1962, eine der letzten Produktionen vor Rosbauds Tod. Interessanterweise sind bei den zweimaligen Aufnahmen der ersten und der dritten Sinfonie von Brahms die jeweiligen Unterschiede des interpretatorischen Ansatzes sehr ähnlich. In den früheren Aufnahmen konzentriert sich Rosbaud auf strukturelle Detailarbeit, auf die kontrapunktische Struktur und auf eine transparente Darstellung der einzelnen Instrumentengruppen. Demgegenüber gefallen die späteren Aufnahmen durch eine eher kompakte, zusammenfassende Gesamtsicht des Werkes.

35,95 € *
Image Chopin: Klavierkonzerte 1 & 2
Nikita Magaloff (1912–1992) stammte aus St. Petersburg. Er studierte u.a. bei Alexander Siloti, einem der letzten Schüler Franz Liszts. Seine Familie übersiedelte nach der Oktoberrevolution zunächst nach Finnland, dann nach Paris. Seit 1949 lebte Magaloff in der Schweiz, wo er an der Genfer Hochschule tätig war. Als Chopin-Interpret wurde er international berühmt und galt für dieses Repertoire über Jahrzehnte als die quasi unbestrittene Referenz. Bei den Chopin-Konzerten steht die Virtuosität des Solisten stets im Vordergrund; das Orchester beschränkt sich weitgehend auf eine Begleitfunktion im Hintergrund des Geschehens. Es hat deswegen auch Versuche gegeben, die Orchestrierung differenzierter, farbiger zu gestalten, doch zeigt gerade die hier vorliegende Wiedergabe durch Hans Rosbaud, dass sich sehr wohl damit arbeiten lässt, wenn man die vorgegebene Partitur sorgfältig beachtet und die einzelnen Instrumentalparts in ihrer Farbigkeit betont zur Geltung kommen lässt. Besonders interessant ist auch die Mitwirkung Hans Richter-Haasers auf dieser Aufnahme, der zu den Gründern der renommierten Detmolder Musikhochschule gehörte und zu seinen Lebzeiten unter anderem für Philips, EMI und Columbia Studioeinspielungen vornahm. Dieses seltene Live-Dokument zeigt den Pianisten in seinem unverfälschten Stil, der sich durch höchste Eleganz und vornehme Bescheidenheit auszeichnete.

14,95 € *
Image Hans Rosbaud dirigiert: Sinfonien und Konzerte
Es ist die Aufgabe der erstmaligen Edition des größten Teils von Hans Rosbauds Aufnahmen mit dem einstigen Sinfonieorchester des Südwestfunks in Baden-Baden – seinem Hauptinstrument von 1948 bis zu seinem Tode, das er in minutiöser Probenarbeit zu einem der besten europäischen Orchester der 1950er Jahre formte –, dazu beizutragen, dass Hans Rosbauds Name endlich, mehr als ein halbes Jahrhundert nach seinem Tode, seinem künstlerischen Ausnahmerang entsprechend über die Kennerkreise hinaus als der eines der ganz großen Maestri seiner Zeit wahrgenommen wird. Dadurch, dass die meisten seiner zahlreichen Rundfunkaufnahmen kaum über den Umkreis der lokalen südwestdeutschen Rundfunkhörer hinaus bekannt wurden, konnten sich umso hartnäckiger einige Klischees über sein Musizieren verfestigen, die freilich bereits zu seinen Lebzeiten im Umlauf waren. Man hielt ihn für einen Dirigenten der „neuen Sachlichkeit“ und stilisierte ihn zu einer anti-romantischen Ikone, nutzte seine unzweifelhafte Autorität und Integrität als dringend benötigten Widerpart zum kommerziellen Klangfetischismus Herbert von Karajans und der Routinevergötterung Karl Böhms. In Hans Rosbaud jedoch verbanden sich höchste musikalische Kapazität und echte persönliche Bescheidenheit! Die beiden Schumann-Sinfonien sind späte Aufnahmen: die der Frühlingssinfonie entstand im September 1960, die der Vierten im Dezember 1961. Alles ist ganz klar und unprätentiös gezeichnet und mit Wärme und zerbrechlicher Innigkeit erfüllt. Alle drei Solokonzerte Schumanns liegen in höchst unterschiedlichen Aufnahmen vor, und hier kann man vor allem hören, wie selbstlos sich Rosbaud dem Solisten anzupassen verstand, ohne sich dabei zu verleugnen.

21,95 € *
Image Hans Rosbaud dirigiert Beethoven
Gerade bei Beethoven kann man Rosbauds Kunst, das Strukturelle mit dem musikantisch Zündenden, das Vorwärtsdrängende mit dem Zauber der Poesie, das Strenge mit dem Freien zu vermählen, nicht genug bewundern. Je bewusster man die Feinheiten von Rosbauds Stil erlebt, desto mehr wird man bewundern, wie er in der Lage war, seine glasklare Vorstellung vollendet auf das Orchester zu übertragen, ohne dass die Lebendigkeit, Frische und Spontaneität darunter gelitten hätte.
Die vorliegende Sammlung enthält Aufnahmen der Sinfonien Nr. 1–8 (die 8. ist in zwei Aufnahmen von 1956 und 1961 enthalten), außerdem das Tripelkonzert, das Violinkonzert, das Klavierkonzert Nr. 5 sowie verschiedene Ouvertüren.

35,95 € *
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Image Image Image Image Image Image Image Image
Mein Konto
Mein Warenkorb: 0 artikel