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Opus Klassik 2021

Nominierte Titel

Der Opus Klassik ist der wichtigste deutsche Preis im Bereich der klassischen Musik. Eine Fachjury, zusammengesetzt aus Vertretern der Musik- und Medien-Branche, zeichnet jedes Jahr 47 Preisträger in 25 Kategorien aus. Hier finden Sie alle für den Opus Klassik 2021 nominierten Produkte aus dem Naxos-Vertrieb auf einen Blick!
Details 46 artikel
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Nach der Übersiedlung nach Moskau 1943, sah sich Mieczyslaw Weinberg mit einem weit verbreiteten, tief verwurzelten Antisemitismus in der Bevölkerung und seitens der Politik konfrontiert. Vielleicht komponierte er gerade deshalb eigens für die niveauvolle Unterhaltung der jüdischen Community in Moskau Mitte der 1970er Jahre die Oper „Masel tov“, ein Werk voller jüdischer Topoi, das sich gleichzeitig sozialistisch tarnt (als Feinde und Unterdrücker werden hier deutlich die „reichen Leute“ ausgemacht, die es zu entmachten gilt).
Der Text der Oper, an dem Weinberg selbst nur wenige Änderungen vornahm, stammt im Original von dem „jüdischen Mark Twain“ Scholem Alejchem (1859–1916). Ulrike Patow verfasste ein deutschsprachiges Libretto für die von Henry Koch erstellte Kammerfassung der spritzigen Oper.

21,95 € *
Image Concerto for two Cellos,op.69
Der wiederentdeckte Komponist Emanuel Moór (1863–1931) gehörte einer Generation von Musikschöpfern an, die mit der romantischen Musik von Brahms, Schumann, Wagner und dem Impressionismus von Claude Debussy aufwuchsen, dann aber um 1900 mit den neuen Herausforderungen der Moderne konfrontiert wurden.
Geprägt von der Freundschaft zu dem berühmten Cellisten Pablo Casals entstanden zahlreiche Werke für Violoncello. Die vorliegende Einspielung beleuchtet verschiedene Stationen um die Freundschaft mit Pablo Casals.
Moórs Sonate Nr. 2 für Violoncello und Klavier op. 53 entstand 1901, noch vor der Bekanntschaft mit Pablo Casals. Das Doppelkonzert für zwei Violoncelli (op. 69), was Emanuel Moór für Pablo und Guilhermina Casals schrieb und seinerzeit eine erfolgreiche Aufführung erlebte.
Die spektakuläre Suite für nicht weniger als vier Celli op. 95 entstand im Auftrag von Pablo Casals. Ab 1920 betätigte Moór sich auch im Instrumentenbau und entwickelte einen zweimanualigen Konzertflügel (Duplex-Coupler Grand Pianoforte) und modifizierte auch Streichinstrumente.

13,95 € *
Image Roots
13,95 € *
Image Iris
Kurz bevor die Musikwelt im ersten Corona-Lockdown zum Schweigen verdammt wurde, führte die Berliner Operngruppe anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens Mascagnis weitgehend unbekannte Oper „Iris“ konzertant auf. Japan war Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebter Schauplatz europäischer Opern. Librettist Luigi Illica, der auch Puccinis Japan-Drama „Madama Butterfly“ betextete, sorgte für einen exotischen Rahmen, in dem die tragische Geschichte der Hure Iris erzählt wird, die an ihren Lebensumständen zerbricht und Selbstmord begeht. Die Presse feierte die Aufführung als musikalisch „eindrucksvoll und höchst professionell“ (Klassik begeistert) und lobte den „ungetrübt schönen Opernabend“ (Der Opernfreund).


26,95 € *
Image Latin Motets
Anton Bruckner gilt heute als einer der wichtigsten Sinfoniker des 19. Jahrhunderts. Doch auch die Chormusik bildete einen integralen Bestandteil seines Schaffens. Dieses Album enthält eine Auswahl kleinerer (lateinischer) Chorwerke, die in einer breiten Zeitspanne, zwischen 1848 bis 1892 entstanden. Viele dieser Werke waren lange fast vergessen. Erst in der jüngeren Vergangenheit rückt Brückners Chorwerk wieder verstärkt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Musikwelt.
Das Repertoire des Lettischen Rundfunkchors reicht von der Musik der Renaissance bis hin zu anspruchsvollsten Partituren der Moderne. Gleichzeitig könnte man den Chor mit einiger Berechtigung als Klanglabor bezeichnen: Die Sängerinnen und Sänger erweitern ihr Können, indem sie die Geheimnisse traditioneller Gesänge sowie der Kunst des Viertelton- und Obertongesangs und anderer Techniken erforschen. Diese technische Souveränität kommt auch Bruckners lateinischen Motetten zugute.

17,95 € *
Image Ludwig van Beethoven: Sinfonien 1-9
Dieser neue Beethoven-Sinfoniezyklus mit dem Malmö Sinfonieorchester ist das Debüt des Dirigenten Robert Trevino auf Ondine. Trevino ist einer echter „rising star“ der Szene und hat sich bereits jetzt einen Namen für auffallend frische, transparente und lebendige Interpretationen gemacht. Derzeit ist Trevino Chefdirigent des Sinfonieorchesters in Malmö und Musikdirektor des Baskischen Nationalorchesters.
Nach Studien bei Seiji Ozawa, Michael Tilson Thomas und David Zinman (selbst ein bedeutender Beethoven-Interpret) arbeitete Trevino eng als Assistent von Leif Segerstam zusammen, bevor er als Chefdirigent bei Sinfonieorchestern weltweit seine Karriere vorantrieb. Die Beethoven-Sinfonien wurden im Zusammenhang mit dem Beethoven-Festival aufgenommen, das im Oktober 2019 in Malmö stattfand.
Es ist schon lange her, dass ein junger Dirigent sich gleich mit einem vollständigen Beethoven-Zyklus ins Rampenlicht wagt, Trevinos unverkrampfte Deutungen wissen sowohl künstlerisch als auch klanglich voll zu überzeugen.


39,95 € *
Image On an Overgrown Path; In the Mists; Sonat
Das neue Soloalbum des Pianisten Lars Vogt ist den Klavierwerken von Leoš Janácek gewidmet, einer der eigenständigsten Persönlichkeiten unter den Komponisten des 20. Jahrhunderts. Dieses Album enthält drei der bekanntesten und umfangreichsten Solo-Klavierwerke des Komponisten: Die Sonate 1. X. 1905 „Von der Straße“, „Im Nebel“ und die beiden Bücher „Auf verwachsenem Pfade“. Diesen Werken ist gemein, dass sie von tiefer Melancholie und Leidenschaft geprägt sind. Sie manifestieren die innere Gefühlswelt des Komponisten durch eine musikalische Sprache, die auch über einhundert Jahre nach Entstehung zeitlos modern wirkt.


17,95 € *
Image Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten
Zwar ist die Wiener Staatsoper eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Doch kuriuoserweise wurden hier nicht sehr viele Meisterwerke des internationalen Opernrepertoires uraufgeführt. Eine Ausnahme bildet zweifellos "Die Frau ohne Schatten" von Richard Strauss, die zu den unbestrittenen Meisterwerken des heutigen "Standardrepertoires" zählt.
1919 wurde das Stück uraufgeführt. 150 Jahre später versammelten sich auf der Bühne der Wiener Staatsoper einige der besten Sängerinnen und Sänger des Strauss-Fachs, um der Uraufführung zu gedenken und zu zeigen, dass "Die Frau ohne Schatten" heute noch lebendig ist. Camilla Nylund, Nina Stemme, Wolfgang Koch, Stephen Gould, Evelyn Herlitzius, uvw. bilden gemeinsam eine Gesangsbesetzung, die Strauss-Jünger begeistert! Und als wäre das alles nicht schon genug, garantiert Dirigent und Strauss-Fachmann Christian Thielemann zudem eine erstklassige orchestrale Kulisse.

26,95 € *
Image Care Pupille
„Care Pupille – The London Concert, 1746“ heißt das Debütalbum des jungen Sopranisten Samuel Mariño. Darauf zeichnet er einen historischen Konzertabend im Londoner Haymarket mit Werken zwei der prägendsten Komponisten des 18. Jahrhunderts nach: Georg Friedrich Händel, damals bereits eine Institution, und Christoph Willibald Gluck, dessen Zeit als großer Reformator der Oper noch kommen sollte. Die Auswahl der Arien beinhaltet auch drei Weltersteinspielungen. Dem Album liegt ein Konzert bei den Internationalen Händelfestspielen Halle zugrunde, das auf historischen Instrumenten spielende Händelfestspielorchester Halle wird von Michael Hofstetter geleitet. Der aus Venezuela stammende und in Berlin wohnende männliche Sopran Samuel Mariño besticht durch seine einzigartige, selbst in höchsten Registern funkelnde Naturstimme. In Caracas und Paris ausgebildet, ist der Sänger bereits vielfach in Europa als Solist in Erscheinung getreten. Im Juni 2017 hat er den Preis für Interpretation beim internationalen Gesangswettbewerb der Opéra de Marseille gewonnen. In Deutschland wurde er im gleichen Jahr mit dem Publikumspreis des Internationalen Gesangswettbewerbs „Neue Stimmen“ in Gütersloh ausgezeichnet. 2018 wurde die Musikwelt auf ihn aufmerksam, als er bei den Händel-Festspielen Halle den Alessandro in der Oper „Berenice“ gestaltete. Daraufhin erwähnte ihn die Zeitschrift „Opernwelt“ gleich mehrfach als „Besten Nachwuchskünstler“. Auch bei den Händel-Festspielen 2020 hätte er als Teseo in der gleichnamigen Oper wieder in Halle zu erleben sein sollen.


18,95 € *
Image Johannes Brahms-Sonatas
Die beiden Cellosonaten von Johannes Brahms stehen in einem auffallend deutlichen Gegensatz zueinander. Das liegt nicht nur an den über zwanzig Jahren, die die Werke voneinander trennen. Brahms besaß eine Vorliebe für Werkpaare gleicher Besetzung, die er häufig nach dem Kontrastprinzip gestaltete. Bei den Cellosonaten ist es vor allem der Charakter und Gestus der jeweils entsprechenden Sätze, der den Gegensatz bezeichnet. Die Violinsonate op. 78, die zu Brahms‘ schönsten Kammermusikwerken zählt, ergänzt in der Cello-Fassung auf anmutige Weise die beiden originalen Cellosonaten.
Daniel Müller-Schott und Francesco Piemontesi präsentieren nach einer vielgelobten Einspielung von Cellosonaten des 20. Jahrhunderts (C872151) nun gemeinsam ein reines Brahms-Album.


18,95 € *
Image Trompetenkonzerte
Als erste Frau überhaupt in der 70-jährigen Geschichte des internationalen Musikwettbewerbs der ARD gewann die Österreicherin Selina Ott 2018 im Alter von nur 20 Jahren den ersten Preis in der Kategorie Trompete. Umgehend wurde sie zu führenden Orchestern eingeladen (bspw. vom WDR Sinfonieorchester, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und der Tschechischen Philharmonie). Nach spektakulären Konzerten in Deutschland, Österreich und Europa gilt sie als ‚the next big thing‘ in der Szene.
Auf ihrem Debütalbum stellt sie, begleitet vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Roberto Paternostro, drei ungewöhnliche, selten gespielte Trompetenkonzerte des 20. Jahrhunderts vor: Werke von Alexander Arutiunian, Vladimir Peskin und Alfred Desenclos. Die Aufnahmen entstanden übrigens kurz vor dem Lockdown (im März 2020) und mitten im Corona-Sommer (Juni 2020) in Wien.


18,95 € *
Image Konzerte für Violoncello und Orchester
Die jazzig-klassisch-moderne Musik des unlängst verstorbenen ukrainischen Komponisten Nikolai Kapustin hat sich in den letzten Jahren zu einem Geheimtipp auf klassischen Konzertbühnen entwickelt. Während eines Besuchs bei Nikolai Kapustin in Moskau vor zehn Jahren vertraute der Komponist dem Cellisten Eckart Runge die Noten seines ersten Cellokonzerts an, das im Gegensatz zum zweiten bisher weder aufgeführt noch eingespielt war. Dieses vor Energie sprühende Werk vereint in nie dagewesener Weise eine farbenreiche Sinfonik mit dem groovigen Sound der Bigband-Tradition, und die Virtuosität eines Charlie Parker mit der kammermusikalische Intimität eines Miles Davis zu einer neuen, fulminanten Musiksprache.
Mit seiner faszinierenden und durchaus einen Personalstil spiegelnden polystilistischen Klangwelt ist Alfred Schnittke zwei Jahrzehnte nach seinem Tod einer der anhaltend im Repertoire verankerten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Wie bei Kapustin ist auch in seinem Schaffen das Cello durchaus hervorgehoben präsent. Das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 entstand als Auftragswerk der Stadt München zur Eröffnung des Kulturzentrums am Gasteig in den Jahren 1985/86.


16,95 € *
Image Hans Rott: Sämtliche Orchesterwerke Vol.1
Hans Rott war einer bis vor wenigen Jahren sogar den meisten Experten nicht oder nur namentlich bekannter Komponist aus dem Umfeld Gustav Mahlers. Nach einigen Veröffentlichungen seiner Musik gibt mittlerweile nicht wenige Musikwissenschaftler und Kritiker die meinen, nur sein tragisches Schicksal – er erkrankte psychisch schwer und verbrachte den Großteil seines Lebens im Sanatorium, wo er an Tuberkulose erkrankte und verstarb – habe verhindert, neben den großen Komponisten der Spätromantik ebenbürtig in die Annalen der Musikgeschichte und ins dauerhaft bleibende Repertoire einzugehen.
In Hinblick auf seine Werke ist nur schwer nachzuvollziehen, dass zu Lebzeiten Rotts vermutlich kein einziges davon öffentlich gespielt wurde, sondern lediglich Präsentationen im Rahmen von internen Konservatoriumsveranstaltungen stattfanden. Capriccio will mit diesen Aufnahmen seiner (teils rekonstruierten) Orchesterwerke die eklatante Repertoirelücke schließen und Rotts faszinierende Klangwelt endlich zugänglich machen.
»Was die Musik an ihm verloren hat, ist gar nicht zu ermessen« (Gustav Mahler)


16,95 € *
Image Passacaglia della Vita
Dieses Albumdebüt ist eine Hommage an die Facetten des Lebens: Liebeskummer, Verrat, Verführung, Vergänglichkeit, Lebensfreude, Witz und Humor. Im Zentrum der Programmkonzeption steht die titelgebende „Passacaglia della Vita“ von Stefano Landi. Während die Strophen von verschiedensten Lebenssituationen erzählen und immer wieder nach dem Motto „Carpe diem“ zum Genuss des Lebens auffordern, wiederholt sich im Refrain das fast schon mahnende „bisogna morire“ – ein jeder muss sterben.
Die Mahnung an ein nahendes Ende oder, im religiösen Sinn, der Glaube an die Erlösung und das ewige Leben verdeutlichen die Endlichkeit der weltlichen Freuden und geben dem Leben einen Rahmen.


10,95 € *
Image Complete Violin Works
Fazil Say ist einer der derzeit profiliertesten Pianisten und erfolgreichsten Komponisten weltweit. Seine beiden Violinsonaten zeugen von instrumentaler und kompositorischer Meisterschaft. Die erste Sonate ist von türkischen Motiven und Tänzen wie dem Horon durchdrungen; die zweite thematisiert den Missbrauch der Natur durch den Menschen und das Gebot, diesen Raubbau zu beenden. Sein Violinkonzert trägt den Untertitel "1001 Nächte im Harem" und ist reich an Melodien und sorgt mit einer Vielzahl türkischer Perkussionsinstrumente für atmosphärische Klangimpressionen.
Friedemann Eichhorn gehört zu den kreativsten und vielseitigsten Künstlern seiner Generation: Von der Musik des Frühbarock auf historischen Instrumenten über das klassisch-romantische, gerne rare Repertoire bis hin zu zeitgenössischen Werken – Eichhorn verbindet stets Spielfreude mit technischer Souveränität.
Christoph Eschenbach gehört seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Dirigenten weltweit. Seine musikalische Neugierde treibt Eschenbach immer noch zu aufregenden und innovativen Projekten an.


10,95 € *
Image Sonata for Solo Cello/Duo for Violin and Cello
Zoltán Kodálys Ruhm als einer der wichtigsten ungarischen Komponisten des 20. Jahrhunderts fußt vor allem auf seiner Kammermusik, etwa den beiden Streichquartetten, der Cellosonate und den beiden Meisterwerke, die auf dieser Aufnahme zu hören sind: Das Duo für Violine und Violoncello op. 7 verbindet klassische Form mit volkstümlichem Einfluss, während die Sonate für Violoncello solo op. 8, mit ihren erweiterten Harmonien und Klangfarben eines der größten Werke für Violoncello solo seit den Cellosuiten von Bach ist. György Ligeti setzte mit seiner Sonate für Violoncello solo diese ungarische Linie fort. Es ist ein kurzes, aber zentrales Werk in seiner kompositorischen Entwicklung.
Auf dem vorliegenden Album ist der Weltklasse-Cellist Gabriel Schwabe erstmalig mit seiner Ehefrau, der Violinistin Hellen Weiß, zu hören. Das Album lebt auch von der Intimität und der Vertrautheit des Musikerpaares.


10,95 € *
Image Don César de Bazan
Jules Massenet hat in seinen Opern die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen abgebildet, von der tödlichen Tragödie bis zur entrückten Liebesgeschichte.
Die vorliegende Oper, ein Jugendwerk des Komponisten, ist ein gutes Beispiel für die seinerzeit beliebte ‚Opéra comique‘. „Don César de Bazan“ ist eine amüsante Geschichte über die Beziehung zwischen Adel und einfachem Volk, inklusive der üblichen gesellschaftlichen und menschlichen Verwicklungen und Auswirkungen. Bereits bei diesem Frühwerk ist Massenets sinfonisches Können unüberhörbar, wenngleich er den Sängern schon im jungen Alter wunderschöne Arien zu schreiben verstand.

17,95 € *
Image Liszt Imagination
Obwohl Franz Liszt zeitlebens mit den virtuosesten Violinisten seiner Epoche musizierte, umfasst sein Oeuvre für Violine kaum zehn Werke, hauptsächlich Bearbeitungen und kleinere Nebenwerke. Von einem rätselhaften Konzert, das er angeblich für Reményi geschrieben haben soll, wurde nie eine Note gefunden. Und doch legt die Verbindung des Virtuosen und des Lyrischen in Liszts Musik nah…
Der Pianist und Komponist André Parfenov präsentiert Liszts Mephisto-Zyklus als ein Abbild des menschlichen Lebens von der Geburt bis zum Tod. Dafür hat er nicht bloße Transkriptionen für Klavier und Violine angefertigt, sondern tritt in einen gleichberechtigten Dialog mit dem ursprünglichen Komponisten, der sich manchmal sogar in eine angeregte Diskussion zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert steigert. Den überaus virtuosen Violinpart übernimmt dabei seine langjährige Duopartnerin Iuliana Münch. So sind „Bearbeitungen“ entstanden, die so organisch klingen, als seien sie von Liszt – einem zeitgenössischen Liszt – von Anfang an genauso komponiert worden.

10,95 € *
Image Durch Raum und Zeit
Gitarrist Jens-Uwe Popp und Mandolinist Jochen Roß begannen ihre musikalische Zusammenarbeit 1997. Seitdem haben sie eine musikalische Reise von der schottischen Folklore bis zu Werken des 20. Jahrhunderts unternommen und sind fasziniert von den neuen Klanglandschaften, die diese Stile für ihre Instrumente bieten.
Für „Durch Raum und Zeit“ haben sie eine Auswahl von Stücken zusammengestellt, die die Essenz und den Geist ihrer Arbeit zusammenfassen – ihre gemeinsame Neugier und ihre aufgeschlossene Herangehensweise an Musik aus verschiedenen Silen und Zeiträumen. Von jedem Stück wurden nur drei Takes aufgenommen, um die spontansten und einzigartigsten Momente ihres musikalischen Dialogs festzuhalten.


10,95 € *
Image Per la Notte di Natale
Das Album „Per la Notte di Natale“ enthält einige der faszinierendsten Werke italienischer Komponisten für die Weihnachtszeit. Es wird angenommen, dass die Rituale der heidnischen Wintersonnenwende-Feiern quasi ‚Pate‘ für unser Weihnachtsfest heute standen. Wir wissen nicht, ob die Wikinger in Skandinavien die Weihnachtszeit mit Musik feierten, aber wir wissen, dass die Musik zu Weihnachten seit dem Mittelalter eine beliebte Tradition war, die sich in Skandinavien eine gewisse Feierlichkeit bewahrt hat.
Die hohen Feiertage im christlichen Kalender waren stes die geschäftigste Zeit für die Komponisten des Barocks. Die Gemeinde, die kirchlichen oder weltlichen Auftragsgeber und Mäzene erwarteten jährlich neue Weihnachtsmusik, die dem Anlass angemessen, gleichsam andächtig und freudig, prächtig und bescheiden ist. Diese widersprüchlichen Anforderungen spiegeln sich meisterlich in den Weihnachtskonzerten „Per il Santissimo Natale“ von Torelli, Manfredini, Locatelli, Corelli und Vivaldi wider.


10,95 € *
Image Lieder von Gustav Jenner
Der auf Sylt geborene Gustav Jenner war der einzige Schüler von Johannes Brahms und Autor zahlreicher Lieder nach den Dichtern Thedor Storm und Klaus Groth. Vielleicht verhinderte sein früher Tod im Alter von 54 Jahren im August 1920 eine dauerhafte Anerkennung seines Œuvres.
Der Bassbariton Ulf Bästlein und der Pianist Charles Spencer präsentieren auf ihrem Album eine repräsentative Auswahl der Lieder Jenners, darunter zahlreiche Weltersteinspielungen. Der historischen Relevanz der Werke wird auch der ausführliche Booklet-Text gerecht, der online sogar in einer erweiterten Fassung erhältlich ist.

10,95 € *
Image SWR 2 New Talent-Robert Neumann
17,95 € *
Image Der Prinz von Homburg
„Aber man sage mir, wer hätte mir ein besseres Libretto geschrieben als mein Freund Heinrich von Kleist? Als ich nach einer Sprache suchte, in deren Vereinigung meine Musik Neues zu leisten hätte, eine Sprache, auf die meine Musik aus war, ist mir der ‘Prinz’ in den Weg gekommen.“ – Hans-Werner Henze
„Der Prinz von Homburg“ aus dem Jahre 1960 ist eine der zentralen Opern Hans-Werner Henzes. Das Libretto nach Kleists Drama schrieb niemand geringeres als Ingeborg Bachmann. Igor Strawinsky gewidmet, weist Henzes Klangsprache im Prinzen tatsächlich geistige wie musikalische Bezüge zu Strawinsky auf. Die Stuttgarter Aufführungen von 2019 wurden vom Publikum und der Presse regelrecht gefeiert, nicht zuletzt wegen der beeindruckenden Bildsprache des Regisseurs Stephan Kimmig und des stimmigen Bühnenbildes von Katja Haß.


25,95 € *
Image Frühlingsstürme
87 Jahre mussten vergehen, bis Jaromír Weinbergers Operette „Frühlingsstürme“ wieder in Deutschland aufgeführt werden sollte. Am 20. Januar 1933 wurde die Spionagegeschichte im Berliner Admiralspalast mit großem Erfolg uraufgeführt. Kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten (am 30. Januar) wurde das Werk abgesetzt: Die Operette eines tschechischen Juden mit jazzigen Anklängen um erotische Wirrungen in der Politik passte so gar nicht in die prüden Vorstellungen einer arischen Kultur.
Nach der Absetzung geriet die Operette in Vergessenheit. Weinberger musste in die USA emigrieren, wo er hauptsächlich als Lehrer wirkte und einige Auftragswerke für amerikanische Orchester komponierte.
Bevor Barrie Kosky eine Neuinszenierung des Werks an der Komischen Oper Berlin vorstellen konnte, musste die Partitur anhand des Klavierauszugs, alter Schellack-Aufnahmen und loser Instrumentationsnotizen rekonstruiert werden. Erst nach dieser zweijährigen Detailarbeit wurde die Operette, nicht zuletzt wegen der Spitzenbesetzung und einer farbenfrohen, prunkvollen Inszenierung, wieder ein großer Erfolg in Berlin.

25,95 € *
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