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Image Einem: Der Prozess
Durch den 100. Geburtstag des österreichischen Komponisten Gottfried von Einem im letzten Jahr ist das Interesse an seinem Werk neu aufgeblüht. Wie kaum ein anderer Komponist hat es von Einem verstanden, die Moderne des 20. Jahrhunderts mit dem Erbe der Spätromantik zu versöhnen und wurde so zu einem der meistaufgeführten Komponisten der Nachkriegszeit. Vor allem von Einems Opern sind bis heute viel aufgeführte Werke, die eine meisterhafte Behandlung der Gattung an den Tag legen. Dem Erfolg, den von Einem mit seinen Opern erzielte, kam es sicher auch zu Gute, dass die Basis vieler seiner Opern wegweisende Werke der zeitgenössischen Literatur waren, die den Zugang zu Einems Stücken für das Publikum erleichterte. Die neben Dantons Tod wohl bekannteste von Einem-Oper dürfte Der Prozess nach Franz Kafka sein. im Geburtstagsjahr des Komponisten kam das Stück in erstklassiger Besetzung im Rahmen der Salzburger Festspiele zur Aufführung. Es dirigierte einer der bedeutenden Komponisten unserer Zeit, der österreichische Exzentriker HK Gruber. Die Kritiken überschlugen sich vor Lob und sagten eine umfassende Wiederentdeckung des von Einem-Œuvres voraus. Man kann dem nur beipflichten, vor allem dann, wenn die Interpretation so exzellent ist wie hier.

21,95 € *
Image Kam: Contrasts
Als Debüt-Album bei Orfeo und zum ersten Mal in dieser Besetzung präsentiert die weltweit gefeierte Klarinettistin Sharon Kam ein dramaturgisch scharf kontrastierendes, bezugsreiches und chronologisch angelegtes Recital-Programm. Zusammen mit Ihrem Bruder Ori Kam und dem Pianisten Matan Porat bilden Werke von Mozart ("Kegelstatt-Trio") und Bartók, der mit seinem Werk Kontraste den wohl originellsten und fesselndsten Beitrag in der Moderne hierzu leistete, den Rahmen. Bartóks Werk gibt diesem Album auch seinen Namen. Dazwischen finden sich seelenverwandte Werke Schumanns und Brahms', die in ihrem romantischen Geist vielschichtigen biografischen Bezug aufweisen. Abschließend steht das mitreißende Stück Jazzical von Ilan Rechtman im Programm, das Sharon Kam reichlich Gelegenheit bietet, auch abseits der üblichen klassischen Pfade ihre Meisterschaft auf der Klarinette unter Beweis zu stellen.

18,95 € *
Image Mahler: Sinfonie 9
Bedeutete für Mahler das Komponieren seiner frühen Symphonien noch »eine Welt aufbauen«, so scheint die Neunte sich eher mit der Dekonstruktion dieser Welt zu beschäftigen – ein zitierendes, rückblickendes Abschiednehmen. Im Partitur Entwurf notierte er Worte wie »O Jugendzeit! Entschwundene! O Liebe! Verwehte!«. 1909 war seine heile Welt zerstört, zwei Jahre zuvor ein Herzklappenfehler diagnostiziert – die Krankheit, die letztlich zu seinem Tod führen sollte. Trotz mancher volkstümlicher Elemente komponierte er als Finale ein herzzerreißendes Adagio. Herbert Blomstedt, Ehrendirigent der Bamberger Symphoniker, leitet durch dieses hoch emotionale Wechselbad der Gefühle zwischen tiefer Wehmut, Trost und Melancholie. Diese außergewöhnliche Aufnahme der Mahler Neunten ist tatsächlich die allererste gemeinsame Album-Veröffentlichung der Bamberger Symphoniker unter der Leitung ihres Ehrendirigenten Herbert Blomstedt!

24,95 € *
Image Schostakowitsch: Sinfonie 10
Schostakowitschs 10. Sinfonie subsummiert die Auseinandersetzung des Künstlers mit Stalin und den Stalin-Jahren, auch wenn sich die Fachleute uneins darüber sind, wie dies zu interpretieren sein mag. Unter den Repressalien von Stalins Terrorregime hatte auch Dmitri Schostakowitsch zu leiden. Der Vorwurf des Formalismus wurde ihm seit 1936 gemacht; seine 4. Symphonie etwa hatte er deshalb zurückziehen müssen. Nach den Demütigungen in Zuge der „antiformalistischen“ Säuberungen von 1948, bei der er seiner Lehrämter enthoben wurde, zog sich Schostakowitsch zurück. Gleich nach Stalins Tod am 5. März 1953 konnte er dann eine erhebliche Anzahl ernsthafter Werke aus seinen Schubladen hervorziehen, die entweder auf ihre Uraufführung oder ihre Rehabilitierung warteten. Seine 10. Sinfonie wurde 1953 uraufgeführt. Es war seine erste sinfonische Arbeit seit 1945. Für Mariss Jansons gilt Schostakowitsch als einer der ernsthaftesten und aufrichtigsten Komponisten überhaupt. Insbesondere die 15 Sinfonien berühren und fesseln den Dirigenten. Ihre Musik ist wie kaum eine andere ein erschütterndes Zeitzeugnis einer politisch düsteren Epoche und zugleich zeitloser Ausdruck existenzieller menschlicher Empfindungen und Erfahrungen. Innerhalb von 17 Jahren hat Jansons alle Sinfonien eingespielt – jeweils mit dem Orchester, dem er zum damaligen Zeitpunkt künstlerisch verbunden war, sechs davon mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Der Zyklus war 2006 rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Komponisten vollendet. Die Aufnahme der 13. Sinfonie wurde mit einen GRAMMY Award in der Kategorie „Beste Orchesterleistung“ ausgezeichnet.

19,95 € *
Image Edith Peinemann: Kammermusik und Violinkonzerte
Diese 5-Alben-Box bietet eine mehr oder weniger chronologische Abfolge der Studio-Aufnahmen des SWR, welche die Geigerin Edith Peinemann seit ihrer Jugendzeit, genauer ab dem Alter von 15 Jahren, zunächst noch mit ihrem Vater Robert Peinemann in Mainz, später mit den Pianisten Heinrich Baumgartner, Helmut Barth und der beim SWR hauptamtlich tätigen Pianistin Maria Bergmann in Baden-Baden gemacht hat. Sie spielt dabei auf unterschiedlichen Instrumenten, u.a. auf einer Violine von Fieker aus Klingenthal und einem Instrument des Londoner Geigenbauers Daniel Parker (um 1720), ab 1965 dann ausschließlich auf einer Guarneri del Gesù von 1732. Nahezu alle hier gebotenen Aufnahmen Edith Peinemanns für den SWR erscheinen hiermit zum ersten Mal und bieten damit eine unschätzbare Fundgrube für Fans der großen Violinistin, die als 19-Jährige den ARD-Wettbewerb gewann und in der Folge besonders von George Szell gefördert wurde. Peinemann gilt vielen heutigen Violinisten und Violinistinnen als veritable Kultfigur und ist zeitlos ein Vorbild geblieben. Übrigens: Die in dieser Box ebenfalls vorliegende Aufnahme des Pfitzner-Konzerts entstand am 21.12.1962, nachdem Edith Peinemann es einige Tage zuvor mit Rosbaud und dem Sinfonieorchester des Südwestfunks im – wie sich dann herausstellen sollte – letzten Konzert Rosbauds gespielt hatte. Wenige Tage später wurde das Werk dann im Studio produziert. Es ist somit auch das letzte Tondokument im Leben Hans Rosbauds.

35,95 € *
Image Mstislav Rostropovich - The Indomitable Bow
The Indomptable Bow, die wegweisende Film-Dokumentation Bruno Monsaingeons über den Ausnahmecellisten Mstislaw Rostropowitsch, gehört zu den erfolgreichsten zeithistorischen Musikdokumentationen überhaupt. Auch im DVD-/Blu-ray-Bereich ist sie ein All-time-Bestseller, war aber nun längere Zeit vergriffen. Beim Label NAXOS kehrt der Erfolgstitel nun zurück, von Bruno Monsaingeon persönlich autorisiert und mit zahlreichen Bonus-Features ausgestattet. Zu den Bonus-Features gehören u.a. bislang unveröffentlichte Konzertaufnahmen Rostropowitschs, u.a. im Trio mit Wilhelm Kempff und Yehudi Menuhin sowie Filmaufnahmen des Ehepaars Rostropowitsch im Gespräch mit dem Ehepaar Solschenizyn.

21,95 € *
Image Brahms: Sämtliche Sinfonien [Blu-ray]
Paavo Järvis langjährige Zusammenarbeit mit der Kammerphilharmonie Bremen resultierte in mehreren, von der Musikkritik in seltener Einmütigkeit hoch gepriesenen Sinfoniezyklen. Nun liegt Järvis aktueller Brahms-Zyklus mit der Kammerphilharmonie Bremen auch auf DVD und Blu-ray vor und bietet somit faszinierende Einblicke in die Entstehung dieser hoch gelobten zyklischen Einspielung – ein bedeutendes Ton- und Bilddokument, das seinen Wert zeitlos behalten wird.

32,95 € *
Image Korngold: Das Wunder der Heliane
Die deutsche Opernkritik war sich so einig wie selten: Das Wunder der Heliane war in der Inszenierung der Deutschen Oper Berlin ein Opern-Ereignis, wie man es selten erlebt: „Sänger, Regisseur, Dirigent: Der Jubel wollte kein Ende nehmen.“ (Berliner Zeitung). „Bei der Musik von Erich Wolfgang Korngold besteht Suchtgefahr! Noch dazu, wenn sie so referenzverdächtig im Graben zelebriert und auf die Bühne gebracht wird.“ (concerti). „Endlich wieder richtig große Oper in Berlins größtem Opernhaus!“ (BR-Klassik) „Hingehen, genießen!“ (Die Welt). Da auch der Komponist Korngold selbst Das Wunder der Heliane für sein Meisterwerk hielt und es selbst höher einstufte als seine deutlich bekanntere Schöpfung Die tote Stadt, ist diese Veröffentlichung die beste Gelegenheit um Korngolds Werk in einer nie dagewesenen Referenzdarbietung zu erleben!

28,95 € *
Image Poland abroad-Streichquartette Vol.2
"Ich kann doch – trotz aller Erkenntnis – nicht glauben, dass das Leben in diesem Lande, das das europäischste aller Länder war, nicht mehr tragbar sein wird. Für einen, der wie ich gradlinig (trotz aller Umwege) nach geistigen Prinzipien des Lebens und der Kunst zu wirken bestrebt war, für einen, der eben deshalb mit dem deutschen Geistesleben auf eine so enge und besondere Arte verknüpft war. Vielleicht war es ein Zufall, dass ich in Deutschland und beinahe nur in Deutschland mich durchsetzen konnte. Ich versuchte es ausnahmslos mit meiner Leistung, nie war ich gezwungen, Umwege zu machen, nie brauchte ich gesellschaftliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ist dieses Wirken nur durch das Werk auch woanders denkbar?" So nachdenklich äußerte sich der Komponist Karol Rathaus angesichts der sich zunehmend verschlimmernden Situation im Deutschland der 1930er-Jahre – eine Situation, die schließlich auch ihn – den Vorzeigekomponisten des deutschen Expressionismus schlechthin – dazu zwang, in die Emigration in die USA zu gehen. Das Schicksal der Entfremdung mit dem Land, dem sie sich als Künstler gewidmet hatten, verbindet alle drei Komponisten auf diesem Album: Karol Rathaus, Ignatz Waghalter sowie Ignace Strasfogel. Während Waghalter und Rathaus in den letzten Jahren zunehmend eine kleine Renaissance in nicht selten ausgezeichneten Einspielungen erfahren haben, ist das Œuvre von Ignace Strasfogel selbst für Fachleute kaum bekannt. Strasfogel wurde 1909 in Warschau geboren, wurde Kompositionsschüler von Franz Schreker und war 1934 zur Emigration in die USA gezwungen, wo er als Dirigent an der New Yorker MET Karriere machte und hochbetagt 1994 verstarb. Sein kompositorisches Schaffen ist – wenn man das hier zu hörende Streichquartett aus den 1920er-Jahren zugrunde legen darf – ausgesprochen hörenswert, und so macht dieses Album Lust auf mehr! Das ausführende Ensemble Polish String Quartet Berlin setzt allein schon durch seinen Namen ein Zeichen für eine neue Zeit, in der auf dem Boden, von dem die Komponisten einst vertrieben wurden, heute eine Wiederentdeckung ihrer Musik stattfinden kann – und dies in einer Qualität, die keine Wünsche offen lässt. Ein wirklich fantastisches Album!

21,95 € *
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