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Vierzig Jahre Musik

Happy Birthday, Capriccio!

2022 feiert Capriccio, die renommierte Plattenfirma für klassische Musik mit Sitz in Wien, ihr 40-jähriges Bestehen.
Es ist Zeit kurz innezuhalten und dankbar zu sein: seit nun mehr 40 Jahren konnte sich das Label Capriccio am ständig von Umbrüchen und neuen Herausforderungen gestellten Tonträgermarkt behaupten und produzieren.
Damals, 1982 gerade jung gestartet mit Langspielplatten und Musikkassetten, war es der erste digitale Beethoven-Zyklus mit der Dresdner Philharmonie unter Herbert Kegel, der, ab 1984 als CD veröffentlicht, das kleine Label in den Fokus der Aufmerksamkeit stellte. Heute umfasst der Katalog über 1.000 Alben mit einem breit gefächerten Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne, Wiederentdeckungen und Weltpremieren, eingespielt von einem beständig wachsenden Künstlerstamm internationalen Couleurs.

Zur Feier bieten wir Ihnen einige Titel zum Sonderpreis an!
Greifen Sie zu - solange der Vorrat reicht.


Details 124 artikel
Image Deutsche Sinfonie
Hanns Eisler war offensichtlich das Syntheseprinzip wichtig: Er fügte in seinen Werken immer wieder die unterschiedlichsten musikalischen Ästhetiken zu einem eigenständigen Ganzen, stets unter der Prämisse, mit seiner Musik die Welt verändern zu wollen.
Die Oktoberrevolution von 1917 und die politisch-gesellschaftlichen Ideale der Bolschewiki prägten den jungen Hanns Eisler ein Leben lang. Während der Zeit seines amerikanischen Exils in den 1930er und 1940er Jahren stand der Protest gegen den Nationalsozialismus im Zentrum seiner Arbeit. Seine „Deutsche Sinfonie“ war eine dezidierte Positionierung gegen das Regime: Gemeinsam mit seinem Textdichter Bertolt Brecht wollte er zeigen, dass es neben den Nazis auch ein anderes, humaneres Deutschland gab.

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Image Phädra/Klavierquintett,op.72
1915 im damaligen Petrograd geboren, musste Grigori Frid als Jugendlicher miterleben, wie seine Familie von den willkürlichen Säuberungsaktionen des Stalin-Regimes erfasst wurde. Frid stand in seiner ästhetischen Positionierung einerseits in der Nähe Schostakowitschs, andererseits weist seine Musik auch Referenzen zu seinen jüngeren Zeitgenossen wie Denisov, Gubaidulina und Schnittke auf.
Die Pianistin Elisaveta Blumina und das vorzügliche Vogler Quartett haben sich zweier Kammermusikperlen Frids aus den 1980ern angenommen und legen sie in Weltersteinspielungen vor: Phädra (1985) und das Klavierquintett op. 72.

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Image Genesis
Trotz einer gewissen inneren Distanz zum realsozialistischen SED-Regime galt Rudolf Wagner-Régeny (1903-1969) als einer der renommiertesten Künstlerpersönlichkeiten der DDR. Karl Böhm und Herbert von Karajan waren nur zwei der prominenten Dirigenten, die sich für seine Musik einsetzten. Auch wenn er selbst nicht als stilbildend angesehen wurde, besteht gerade in dem von Wagner-Régeny vollzogenen Aufgreifen und Verschmelzen alter und neuer Elemente eine sehr individuelle Tonsprache, die sich durchaus als Personalstil definieren ließe.
Ein Mischwerk zwischen Oratorium und Kantate ist „Genesis“ (1955/56). Sie entstand vor dem Hintergrund des problematischen Verhältnisses der DDR mit der Kirche. Das Album enthält ebenfalls die „Orchestermusik mit Klavier“ (1935), die „Mythologische Figurinen“ und die „Fünf französische Klavierstücke“ (beide 1951).

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Image Weinberg: Klavierquintett bearb. für Orchester
Das Klavierquintett op. 18 aus dem Jahr 1944 von Mieczyslaw Weinberg ist eines der intensivsten Kammermusikwerke seiner Zeit, außerdem ein hervorragender Einstieg in seine musikalische Welt. Da liegt die Idee einer Transkription nah: Weinberg arrangierte mehrere seiner eigenen Werke für Kammerorchester und auch die Streichquartette seines Mentors Schostakowitsch haben als „Kammersinfonien“ eine geradezu gleichberechtigte Stellung im Katalog Dmitri Dmitrijewitschs. Die von Mathias Baier erstellte Fassung für Kammerorchester knüpft an diese Tradition an und unterstreicht Weinbergs lange verkanntes Talent für ausdrucksstarke Melodien voller Melancholie, jedoch bar jeder Sentimentalität.
Ergänzt wird das Album durch die beiden „Kinderhefte“ op. 16 und op. 19 für Klavier, die ebenfalls kurz vor Kriegsende entstanden. Elisaveta Blumina, Expertin für „vergessenes“ und „verfolgtes“ Repertoire des 20. Jahrhunderts, spielte die beiden Zyklen bereits 2008 für den Deutschlandfunk ein. Sie liegen nun erstmals auf Tonträger vor.

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Image Die Opferung des Gefangenen
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Image Su le sponde del Tebro
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Image Early Masterpieces (1877-1883)
Ferruccio Busoni war fraglos das, was man ein echtes ‚Wunderkind‘ nennen darf. Seine erstaunliche Reife als jugendlicher Pianist lässt sich nur indirekt durch Zeitzeugenberichte belegen; in seinen frühen Kompositionen kann man allerdings die erstaunliche Beherrschung des Klaviers unmittelbar überprüfen.
Noch bevor er einen systematischen Unterricht in diesen Disziplinen genossen hätte, weisen seine frühen Werke einen erstaunlich sicheren Instinkt für Stimmführung und Kontrapunkt auf. Busoni-Kenner werden in seinen frühen Klavierwerken unerwartete Parallelen zu den Werken der Reifezeit entdecken; der Musikliebhaber darf sich an einer Fülle von Klavierstücken erfreuen, von denen zumindest einige den Vergleich mit Schumann, Mendelssohn, Reinecke und Grieg nicht scheuen müssen, obwohl es sich um Werke eines 11- bis 17-jährigen handelt.

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Image Der Prinz von Homburg
„Aber man sage mir, wer hätte mir ein besseres Libretto geschrieben als mein Freund Heinrich von Kleist? Als ich nach einer Sprache suchte, in deren Vereinigung meine Musik Neues zu leisten hätte, eine Sprache, auf die meine Musik aus war, ist mir der ‘Prinz’ in den Weg gekommen.“ – Hans-Werner Henze
 
„Der Prinz von Homburg“ aus dem Jahre 1960 ist eine der zentralen Opern Hans-Werner Henzes. Das Libretto Nach Kleists Drama schrieb niemand geringeres als Ingeborg Bachmann, eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Igor Strawinsky gewidmet, weist Henzes Klangsprache im Prinzen tatsächlich geistige wie musikalische Bezüge zu Strawinsky auf.


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Image Wandererfantasie; Klaviersonate 13
Der Dirigent Christoph Eschenbach ist zeitlebens dafür bekannt sich immer wieder um den Nachwuchs und um junge Talente zu kümmern. Dazu zählt auch der inzwischen eine erfolgreiche internationale Karriere absolvierende Christopher Park. In einer der inzwischen selten gewordenen Gelegenheiten, musizierten beide 2014 mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg. Die hier dokumentierte Sternstunde gemeinsamen Musizierens ergänzt Christopher Park mit zwei nicht minder beeindruckenden Solo-Aufnahmen und zeigt, dass er bereits seinen ganz eigenen erfolgreichen Weg eingeschlagen hat.

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Image Kammermusik
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Image Sinfonietta,Op. 23
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Image Klaviermusik
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Image Messe
Wenige konnten wie Bernstein die Grenzen zwischen „E“ und „U“, zwischen der „ernsten“ Klassik und der „unterhaltenden“ Popularmusik sprengen, wenige fanden wie er Zugang zu Menschen aller Generationen. Das Miteinander an die Stelle von Gegeneinander und Hass zu setzen, durchzieht sein gesamtes Lebenswerk in Worten und Tönen. Viele dieser Charakteristika treffen in der 1971 uraufgeführten „Mass“ zu.
 
Für das Verständnis dieses außergewöhnlichen Werkes zentral ist es, dass man darin keine eigentliche Messkomposition
sieht, sondern der Intention Bernsteins entsprechend „ein Theaterstück mit dem Titel ‚Mass‘“. Es ist damit die bis dahin und seither vielleicht kühnste Auslegung der liturgischen Inhalte. Die Reaktionen auf die Uraufführung waren durchaus zweigeteilt, gab es doch neben Begeisterung auch Ablehnung von konservativ eingestellten Kreisen. Und auch die klar vermittelte Friedensbotschaft wurde teils abgelehnt, da sie nicht zuletzt als unmissverständliche Anklage gegenüber dem seinerzeit tobenden Vietnamkrieg zu verstehen war.
 
Mit Dennis Russell Davies ist bei dieser Einspielung ein ausgewiesener Fachmann für die US-amerikanische Musikmoderne am Werk, der Bernsteins Musik so überzeugend versteht und interpretiert, dass man diese Einspielung wahrlich referenzwürdig nennen möchte.

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Image Songs of the Night
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Image Der Schleier der Pierrette
Wer würde heute annehmen, dass Ernst von Dohnányis Tanzpantomime nach ihrer Uraufführung 1910 fast explosionsartige Verbreitung auf den Bühnen dieser Welt fand!? Der „Hochzeitswalzer“ aus „Der Schleier der Pierrette“ war regelmäßig in den Radiowunschkonzerten zu hören und genoss dort eine ähnliche Beliebtheit wie die „Rosenkavalier“-Walzerfolge von Richard Strauss.
Dohnanyis Wahl des Genres Pantomime entsprach ganz dem Zeitgeist, der nach den großen Handlungsballetten der Spätromantik in der Pantomime eine intimere und zugleich naturalistischere Möglichkeit des Ausdrucks zu finden hoffte.
Man mag überrascht sein, dass die Vorlage für Dohnányi von keinem Geringeren als Arthur Schnitzler stammte, einem der zentralen literarischen Vertreter des Fin de Siècle in Österreich. Mit dieser ersten Gesamteinspielung des Werks wird eine wichtige Lücke im Repertoirebewusstsein dieser faszinierenden Musikepoche geschlossen.

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Image Saxophon Kammermusik
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Image Ekkehard
Das Schicksal des der Liebe verfallenen Mönchs Ekkehards vollzieht sich vor dem weltgeschichtlichen Hintergrund des Kampfes gegen das Heidentum und des Hunneneinfalls, die den breiten, aufwendigen Rahmen der großen Oper nicht nur rechtfertigen, sondern sogar gebieterisch fordern. Abert hat diesen Text so vertont, dass die verschiedenen Welten und Situationen jeweils ihren angemessenen Ausdruck erhalten, unter Abspiegelung »so ziemlich aller Richtungen, die auf der heutigen Opernbühne vertreten sind«, nicht als Eklektiker, sondern im Vollbesitz einer ganz eigenen, in den vorangehenden Opern entwickelten Tonsprache. Der seinerzeit junge Tenor Jonas Kaufmann vermag mit seiner strahlenden Stimme dieser Hauptrolle den nötigen Glanz zu verleihen. Eine seiner ersten CD-Produktionen überhaupt, die nun wieder, neu gemastert, aufgelegt wird.

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Image Sinfonien 4 und 6


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Image Der Traumgörge
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Image Turandot/Arlecchino
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Image Piano Quintet op.3,Piano Quartet op.6
Josef Labor war ein europaweit anerkannter Pianist, Organist und eine prominente Person der Wiener Musikszene. Im Alter von drei Jahren verlor er durch eine Blattern-Erkrankung das Augenlicht. Zu seinen Lebzeiten und in seiner Generation war Labor als Komponist allerdings ein Außenseiter, eine Art musikalischer Solitär, der unabhängig vom Zeitgeist eine eigene Position eingenommen hat. Labor war kein Ausdrucksmusiker im spätromantischen Sinn, der sein eigenes Leben zum Ausgangspunkt seiner Kunst machte. Er war auch kein "Neutöner", aber auch kein bloßer Konservativer. Sein Prinzip war vielmehr eine klassizistische Ästhetik, die großen Wert auf klare formale Gliederung und ausgewogene Proportionen legt. In diesem Festhalten an den Idealen der Wiener Klassik zeigte er sich unbeeindruckt von den zu seiner Zeit heftigen Auseinandersetzungen zwischen "Neudeutschen" und "Brahminen".

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Image Sinfonie 1
In Dohnányis frühe Erfolgsjahre fällt die Komposition seiner Sinfonie Nr. 1 d-Moll op. 9. Unter allen Einflüssen der spätromantischen Tradition ist hier einmal mehr eine Prägung durch die Musik von Brahms zu erkennen. Dohnányi formt daraus eine Art frühen Neoromantizismus, der als Fortsetzung des 19. Jahrhunderts unter Umgehung der beginnenden Moderne des 20. Jahrhunderts zu sehen ist. An Mahler und Richard Strauss gemahnt auch die souveräne Handhabung des groß besetzten Orchesters, in der viele reizvolle Details hervorstechen, die hohen Anteil an der Qualität des Werkes haben. Die "Symphonischen Minuten" op. 36 entstanden 1933 im Zusammenhang mit der Idee zu einem ungarischen Tanzspiel. Mit diesem Album startet Capriccio eine Reihe von Neuproduktionen der durch und durch spannenden und bislang viel zu wenig beachteten Musik des ungarischen Komponisten, der übrigens der Großvater des gleichfalls berühmten Dirigenten Christoph von Dohnányi war.



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Image Peter Schmoll und seine Nachbarn
„Mit wahrem Vergnügen habe ich gestern einer freundschaftlichen Probe der von meinem Zögling Herrn Carl Maria von Weber komponierten Oper ‚Peter Schmoll und seine Nachbarn‘ beigewohnt und kann nicht anders, als [...] diesen meinen lieben Zögling der ganzen musikalischen, gefühlvollen Welt zur besten Aufnahme zu empfehlen.“ (Johann Michael Haydn, 1802)
Der "Empfehlungsbrief" von Carl Maria von Webers musikalischem Mentor half nichts: Webers komische Oper Peter Schmoll und seine Nachbarn wurde zu Lebzeiten des Komponisten wahrscheinlich nicht aufgeführt. Bis heute ist die Oper, deren musikalische Nummern zwar vollständig überliefert sind, deren Dialoge aber als verschollen gelten, eine ausgesprochene Rarität geblieben und wird nur sehr selten aufgeführt, geschweige denn eingespielt. Musikalisch ist diese Vernachlässigung des Stücks nicht nachvollziehbar: Neben der kunstvollen und eigenständigen Ouvertüre findet sich in Peter Schmoll eine bunte, unterhaltsame Abfolge von insgesamt 20 Nummern, wie sie in den damaligen Singspielen üblich waren. Immer wieder blitzt bereits der vor allem auf dem melodischen Einfall beruhende „typische“ spätere Klang Webers hervor, wie man ihn aus dem ab 1817 entstandenen Freischütz kennt und liebt. Mit u.a. Paul Armin Edelmann und dem Radio-Symphonieorchester Wien des ORF unter der brillanten Leitung von Pultveteran Roberto Paternostro erhält diese hörenswerte Oper die erste Neu-Einspielung seit sage und schreibe 26 Jahren in einer bislang nicht dagewesenen, herausragenden Qualität.

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Image Werke von Hanns Eisler
Wer sich für die Orchestermusik der letzten Schaffensjahre Hanns Eislers (1898–1962) interessiert, bekommt es unweigerlich mit Filmmusik zu tun. Im Fall der Leipziger Sinfonie ließe sich präzisieren: Filmmusik, die der Komponist für den Konzertsaal einzurichten erst vorhatte, denn als Hanns Eisler am 6. September 1962 in Ost-Berlin starb, war die Arbeit an der 1959 vom Gewandhaus-Orchester in Auftrag gegebenen Sinfonie längst noch nicht abgeschlossen. Von dem unvollendeten Werk las damals auch der junge Komponist Tilo Medek (1940–2006), der sich kurz vor Eislers Tod noch als Meisterschüler bei diesem beworben hatte und Eislers Sinfonie für diese Weltersteinspielung rekonstruierte. Die hier erstmals publizierte Zusammenstellung von Trauerstücken aus Filmpartituren folgt einer Idee von Daniel Pozner, die von Jürgen Bruns und Tobias Faßhauer 2015 in die Tat umgesetzt wurde. Beide Filmpartituren (Aktion J und Esther) enthalten Material aus Eislers Musik zu dem 1947/1948 in Hollywood produzierten Film So well remembered. Bereits Ende 1955 hatte Hanns Eisler die Musik zu dem KZ-Dokumentarfilm Nuit et brouillard (Nacht und Nebel) geschrieben, für den der französische Regisseur Alain Resnais (1922–2014) Filmmaterial aus den Archiven der Alliierten und aus den zuvor von den Nazis okkupierten Ländern auswerten konnte. Nach mehreren erfolgreichen Konzertaufführungen (mit und ohne Film) in jüngster Vergangenheit liegt auch diese historische Filmmusik nun endlich in einer erstklassigen Einspielung auf Tonträger vor.

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